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Last update: 2010.07.29, 15:23
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Finnland: Strategien für die Ostsee

Beim im Februar in Helsinki abgehaltenen Baltic Sea Action Summit präsentierte der finnische Chemikalienhersteller Kemira seine Initiativen zum Gewässerschutz. Dabei stehen die Verwertung von Klärschlamm sowie die Sicherung der Badewasserqualität im Vordergrund.


In Helsinki präsentierte sich Kemira als Saubermacher. © Kemira

Eine zentrale Frage im Kampf gegen die Überdüngung der Ostsee durch Landwirtschaft, Industrie und Abfälle ist die Verwertung von Klärschlamm. Kemira hat dafür ein Abwasseraufbereitungsverfahren namens „Kemicond“ entwickelt, bei dem der Schlamm einer chemischen Behandlung unterzogen wird. Dabei wird der Klärschlamm zu wertvollem Dünger für die Landwirtschaft umgewandelt und die im Wasser nicht erwünschten Nährstoffe in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt.

Das ebenfalls von Kemira entwickelte „Desinfix“-Konzept zielt darauf ab, den strengen Badewasserrichtlinien der Europäischen Union gerecht zu werden. Die klassische Behandlung des Abwassers mit Chlor weicht einer organischen Behandlung. Peroxide zerlegen dabei bedenkliche Stoffe in Kohlendioxid und Wasser.

Der finnische Konzern Kemira gilt als führender Hersteller von Chemikalien für Wasseraufbereitung.

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