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Mittwoch, 29. Juli 2009, 10:34
Kooperation zur Entwicklung von Trennmethoden für Nanoröhrchen
Das Unternehmen Bio Nano Consulting (BNC), spezialisiert auf Produktentwicklung mit einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhrchen, hat seinen bislang größten Vertrag mit einem wichtigen Chemieunternehmen geschlossen. Das auf zwölf Monate angesetzte Projekt zielt auf die konsistente Trennung derartiger Nanoröhrchen in Abhängigkeit von ihren elektrischen Eigenschaften ab.
In Kohlenstoff-Nanoröhrchen weren hohe Erwartungen, auch in der Mikroelektronik, gesetzt. © BNC Die Trennung von einwandigen Kohlenstoff-Nanoröhrchen mit definierter Chiralität ist das Herzsstück der Nanotube-Technologie. Die Entwicklung verbesserter Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren wird für die Wirtschaftlichkeit zukünftiger Anwendungen entscheidend sein. Als solche kommen für leitende Nanoröhrchen etwa der Ersatz von Indium-Zinn-Oxid in Bildschirmen oder Touchscreens, elektromagnetische Interferenzabschirmung oder Feldemissionsgeräte in Frage, für halbleitende denkt man dagegen an Nanoelektronik, Sensortechnik, Nichtlineare Optik, Photovoltaik, gedruckte Elektronik oder Dünnschichttransistoren. BNC hat sein Wissen gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Imperial College und London Centre for Nanotechnology aufgebaut und hat mit dem Deal seinen Fokus vom bisherigen Schwerpunkt Pharma- und Biotechnologie auf Anwendungen in der Mikroelektronik ausgeweitet. |
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